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Straßenfasnacht 2026 Nachdem am 12.02. einige Mitglieder beim traditionellen Narrenbaumstellen der Ettlinger Rebhexen auf dem Marktplatz in Ettlingen dabei waren, ging es für einige des WCC am 13.02. nach Spessart zum Narrendorf der Spessarter Eber. Am 14.02. stand in Schöllbronn der erste Umzug an. Bereits im Vereinsraum war klar: Ein Bus reicht nicht aus. Der gemietete Bus musste zweimal fahren, um alle nach oben zu bringen. Ein herzliches Dankeschön an Familie Kuketz und Familie Rupp, die wieder einmal den gesamten WCC zu Speis und Trank einluden. So konnte auch der Regen gut überstanden werden. Anschließend ging es auch schon los. Mit den neuen Umzugsmänteln zeigte sich der WCC in neuem Glanz – was für ein tolles Bild! Auch das Wetter meinte es gut mit uns, sodass wir die Umzugsstrecke bei trockenem Wetter bewältigen konnten, ehe der Regen erneut einsetzte. Ein toller Umzug mit bester Stimmung ging damit zu Ende. Am 15.02. starteten wir früh nach Neuhausen an der Enz. Dort angekommen, versorgte uns Familie Leicht ganz traditionell mit leckerer Pizza und verschiedenen Getränken. Ein herzliches Dankeschön dafür. Gut gestärkt ging es zur Aufstellung. Auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter und kamen trocken durch den Umzug. Am Nachmittag fuhren wir wieder mit dem Bus zurück. Ein toller und langer Tag ging zu Ende. Am 16.02. stand der Umzug in Ettlingen auf dem Plan. Mit einer noch größeren Gruppe als in Schöllbronn präsentierte sich der WCC: Von den Küken über die Tänzerinnen und Tänzer, die Wasenaffen, Wasenknoddler und den Elferrat bis hin zu vielen Schlachtenbummlern waren zahlreiche Mitglieder dabei. Darauf ist der WCC sehr stolz. Leider spielte das Wetter nicht ganz mit – gerade noch trocken angekommen, begann es zu regnen. Doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Weiter ging es in den Vereinsraum zur internen TSG-Rosenmontagsparty – ein toller Abschluss. Am 17.02. folgte der Umzug in Rauental. Ein schöner, wenn auch kurzer Umzug. Aufgrund des Wetters setzten jedoch einige aus, dennoch war eine große Gruppe vertreten. Im Anschluss ging es ins Franz-Kast-Haus, um bei der Faschingsfeier im Altersheim für Musik und gute Laune zu sorgen. Die strahlenden Gesichter der Bewohnerinnen und Bewohner waren der schönste Dank für unsere Wasenknoddler. Kaum zu glauben, aber die närrischen Tage näherten sich bereits dem Ende. Zum Abschluss ging es in den Wasenpark, um die Fasnacht am Wasendenkmal zu verbrennen. Vizepräsident Michael Eisele fand bewegende Worte zur Saison. Die Trauer unter den Teilnehmenden war spürbar, als die Fasnacht verbrannte und damit die fünfte Jahreszeit offiziell beendet wurde. Am 18.02. fand das traditionelle Heringsessen im Vereinsraum statt. Bereits den ganzen Tag über wurde ein gigantisches Buffet gezaubert. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Dietmar Hiltscher, Rüdiger Merz, Walter Krückl, Sigi Schön und Klaus Glastetter – es war hervorragend! Nachdem sich Präsident Bernd Rehberger bei allen Beteiligten bedankt hatte, stach unser Senatspräsident Wolfgang Noller zusammen mit unserem der 1. Vorstand Ralf Rapp das Fass an und eröffnete offiziell das Buffet. Ganz vorbei war die Kampagne jedoch noch nicht: Die Wasenaffen waren – wie jedes Jahr – gemeinsam mit der Narrenvereinigung Ettlingen bei der Buurefasnacht in Weil am Rhein dabei. Die beteiligten Affen hatten großen Spaß bei diesem tollen Tagesausflug und dem stimmungsvollen Umzug. Zum Schluss möchte sich der WCC nochmals beim gesamten Nähteam bedanken, das dafür sorgte, dass die neuen Umzugsmäntel pünktlich fertig wurden. Ein besonderer Dank gilt Simone Keller-Stader und Ann-Kathrin Stader, die zuletzt die Koordination übernommen hatten. Wir freuen uns schon heute auf Fasching 2026/27. Darauf ein dreifach kräftiges Wasen „Helau“! |
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Prunksitzung des Wasener Carneval Clubs |
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Wasenaff im Hühnerstall … Die Eröffnung übernahmen selbstverständlich die Kleinsten und Jüngsten im Verein – unsere Wasenküken. Als kleine, süße Matrosen präsentierten sie voller Stolz ihren Tanz, den die Trainerinnen Jenny Ludwig, Celine Strunck und Leonie Kas liebevoll einstudiert hatten. Betreut und unterstützt wird diese Gruppe von Sabine. Die Solisten der TSG Ettlingen zeigten ihr Können mit akrobatischen Elementen, vereint in tollen tänzerischen Choreografien. Trainiert werden sie von Emely Schroth und Romy Pflaumer und betreut von Vanessa Mack. Nach diesen eindrucksvollen Tänzen war es Zeit für etwas Musik. Die Wasenknoddler brachten mit ihren zahlreichen Musikstücken ordentlich Schwung in die Schlossgartenhalle, sodass die erste Stunde des fünfstündigen Programms wie im Flug verging. In den folgenden vier Stunden sahen die Besucher die Marschtänze der Rubin-, Smaragd- und Saphirgarde der TSG Ettlingen. Ebenso präsentierten diese Gruppen ihre Schautänze zu den Themen „Meins, nein Meins“ (Rubingarde), „Es liegt in deiner Hand“ (Smaragdgarde) und „Mission van Gogh“ (Saphirgarde). Besonders stolz stand die Saphirgarde auf der Bühne, denn sie konnte sich bereits mit beiden Tänzen für das Halbfinale Süd zur Deutschen Meisterschaft in Hof qualifizieren. Trainiert und betreut werden diese Gruppen von Susi Glastetter, Marina Rehberger, Jennifer Knörr, Ann-Kathrin Stader, Magdalena Haag, Lydia Haag, Michelle Fromm, Diana Knab, Diana Bornhäuser, Petra Schneider, Julia Maisch und Thorsten Schroth. Natürlich durften auch die Büttenreden nicht fehlen. Besonders stolz ist der Wasener Carneval Club auf seine insgesamt sechs eigenen Büttenrednerinnen und Büttenredner. Kiara Rapp berichtete von der „Toilettenstunde“, die eindeutig mehr Lebenszeit bringt als eine normale Unterrichtsstunde. Dass es ohne Eltern zu Hause drunter und drüber geht, stellte Raphael Klein in seiner Rede fest. Sophie Boehnke zog von zu Hause aus in ihre erste eigene Wohnung – ab diesem Moment war für sie „alles neu“. Beim „Ortsbüttel“ Michael Eisele wurde so mancher städtische Schabernack aufgedeckt, sodass sogar OB Johannes Arnold, der sich unter den Besuchern befand, ihn am liebsten einstellen würde. Anna-Magdalena Leicht erkannte, dass in ihrem Leben als Optimistin alles „sooooo schön“ und lebenswert ist. Von „Meiner und ich“ berichtete Margrit Schön und erzählte, wie es mit ihrem Siggi zu Hause zugeht. Zwischendurch wurde es wieder musikalisch. Die Mitglieder des Wasenchors sangen mit kräftigen Kehlen mehrere Lieder, bei denen selbst die Hühner über die Bühne tanzten. Ein Mix aus individuellen Texten von Chris Krückl auf bekannte Melodien macht diese Männergruppe einzigartig. Emilia und Stephanie Weible, Anna-Magdalena Leicht, Susanne Leicht-Pfadt und Christina Leicht-Rehberger – die „leichten Mädels“ und ein kleines Weible – übernahmen den Gegenpart der weiblichen, feinen Stimmen und präsentierten singend mit viel Witz und Humor, wie es als Hühner ist, wenn man nicht auf die Party durfte, obwohl man doch einfach auch nur so schön sein will wie die Glucken. Die Wasenglucken präsentierten sich zu ihrem 22-jährigen Jubiläum als wundervolle Hühner und zeigten einen gelungenen Mix aus Tanz und Sketch. Auf der Suche nach dem Hahn fürs Leben bei der Hahn-und-Henne-GmbH glaubte der Verkäufer, den richtigen Hahn für alle gefunden zu haben, und rief seinen Mitarbeiter Antonio. Bei dessen Anblick hatten die Hühner sowohl oben als auch unten „gute Laune“. Bevor sich das Programm dem Ende zuneigte, gab es nochmals beste Faschingslieder, gesungen von Familie Haag & Friend. Alexander, Lydia, Scholastika, Aaron und Magdalena Haag sowie „Friend“ Quirin Hohmann sorgten für eine ausgelassene Stimmung, sodass niemand mehr sitzen blieb und lautstark mitsang – was für eine geniale Atmosphäre! Zum krönenden Abschluss gab die Ranzengarde mit Schneewittchen und ihren Zwergen sowie Peter Pan ihr Bestes und zeigte einmal mehr, wie viel Hüftschwung und Ehrgeiz in ihnen steckt. Die Trainerinnen Katja Schneck und Steffi Adolf können mächtig stolz auf „ihre“ Männer sein. Zum großen Finale präsentierten alle Tänzerinnen und Tänzer der TSG Ettlingen in einem eindrucksvollen Gemeinschaftstanz, was es bedeutet, wenn rund 160 Beine gemeinsam auf der Bühne tanzen. Präsident Bernd Rehberger bedankte sich zum Abschluss beim Musikverein Bruchhausen, der das Programm erneut fantastisch musikalisch begleitet hatte. Ebenso galt sein Dank allen Aktiven, der Ton und Lichttechnik, der Regie sowie den Besuchern und Gästen.
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